Posted by Torben on 13th August 2009
Fast jährt sich dieser Blog – und wie das Leben so spielt, ändert sich dieses ständig. In meinem persönlichen Fall bedeutet das, dass ich in Zukunft, wie auch schon in den letzten Monaten erkennbar, nicht in dem Pensum Blogbeiträge verfassen kann, wie es nötig wäre. Nötig deshalb, weil nur aktuelle, interessante und (wichtig!) regelmäßige Artikel eine Stammleserschaft zufriedenstellen kann und dafür sorgt, dass diese Stammleserschaft weiter wächst.
Aber nur weil Read the rest of this entry »
Tags: Arbeitsschutz, Blog, Umweltschutz, Verbraucherschutz
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Posted by Torben on 23rd April 2009
“Memmen – Männer die Schutzausrüstung brauchen sind Memmen.” Solche Ansichten sind von gestern, wer heute etwas auf sich hält schützt sich soweit es eben geht. Wichtig ist dabei, vor allem stark beanspruchte und/ oder stark gefährdete Körperbereiche, wie z.B. Hände und Augen, vor unliebsamen Einflüssen zu schützen.
Da können die Kollegen reden wie sie wollen: wen man zupackt, zieht man Handschuhe an. Die schützen nicht nur vor Hautverätzungen, gegen Feuchtigkeit oder Schnittwunden, nein, auch gegen extreme Belastungen aufgrund von Wärme oder Bakterien helfen Schutzhandschuhe den Hände. Bei Arbeitsschutz.info findet sich u.a.a eine Anzahl an möglichen Materialien. Read the rest of this entry »
Tags: GS-Zeichen, Hautschutz, HVBG, ÖKO TEST, persönliche Schutzausrüstung, PSA, Verbraucherschutz
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Posted by Torben on 22nd September 2008
Mobbing. Eigentlich will man das gar nicht mehr hören. Das Wort löst Widerwillen aus. Allerdings, vor allem bei denen, die sich nicht einer solchen Mobbing-Attacke ausgeliefert sahen.
Die Realität:
jeder achte Beschäftigte sieht sich durch die Kollegen dermaßen angegriffen. Ist der Arbeitnehmer über 50 erhöht sich dieser Anteil auf drastische 20 Prozent (2007: 16 %)!
Diese Zahlen gehen auf einer Studie des
IFAH-Instituts zurück und belegen Jean-Paul Satres Ausspruch:
Die Hölle, das sind die anderen.
Es ist deutlich: Mobbing hat einen Platz in unserer
Arbeitswelt. Während viele das Mobbing noch in erster Linie als Jammerlappen- und Heulsusen-Problem abtun, sehen sich die Betriebe im Mittelpunkt direkter und drastischer Konsequenzen. Denn wer gemobbt wird, der verliert an Leistungsfähigkeit. In Zahlen bedeutet das, dass diese Beschäftigten doppelt so häufig fehlen. Neben den rein menschlichen und ethischen Gründen dem Mobbing die rote Karte zu zeigen sprechen also auch rein wirtschaftliche Interessen.
Bin ich ein Gemobbter?
Tja, diese Frage ist schwer zu beantworten. Möglich ist es wenigsten. Denn DAS typische Mobbingopfer gibt es nicht. Ob Frau oder Mann, ob Hilfsarbeiter oder Personalchef – überall lassen sich gemobbte Beschäftigte ausmachen. Zum Beispiel, wenn jemanden bewusst Daten und andere Informationen vorenthalten werden; 63 Prozent der Befragten kannten solch ein Verhalten. Oder das üble Gerede hinter dem eigenen Rücken (62 %). Aus der gleichen Ecke treffen die Gerüchteverbreiter (56 %) oder das berüchtigte “ins Messer laufen lassen” (53 %).
Informationen, Hilfestellungen und Handlungsanleitungen
Ich werde gemobbt, wie nun weiter. Die Hilfestellung zeigen sich so vielseitig wie auch die Ausprägungen der Angriffe. Eine eindeutige, deutliche Universallösung gibt es nicht. Im Internet finden sich dazu Informationen auf der INQA- Seite (“Wenn aus Kollegen Feinde werden” (pdf 1MB) und mit der Hilfe der Suchmaschine ihrer Wahl. Wichtig ist nur: etwas tun, sich helfen lassen und so die Opferrolle verlassen.
Zu guter Letzt
Es geht nicht umhin, dass meistens nicht nur zwei Parteien beim Mobbing dabei sind. Viele Kollegen heißen die Lügen und Gerüchte nicht gut, halten trotzdem dem Mund. Dabei können auch sie helfen. Viel ist eigentlich nicht mal verlangt. Die Belange ernst nehmen, zuhören und nicht abwiegeln. Schließlich muss einem immer klar sein: ist das eine Opfer erlegt, wird sich ein weiteres finden!
Tags: Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz, INQA, Mobbing
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