Posted by Torben on 13th August 2009
Fast jährt sich dieser Blog – und wie das Leben so spielt, ändert sich dieses ständig. In meinem persönlichen Fall bedeutet das, dass ich in Zukunft, wie auch schon in den letzten Monaten erkennbar, nicht in dem Pensum Blogbeiträge verfassen kann, wie es nötig wäre. Nötig deshalb, weil nur aktuelle, interessante und (wichtig!) regelmäßige Artikel eine Stammleserschaft zufriedenstellen kann und dafür sorgt, dass diese Stammleserschaft weiter wächst.
Aber nur weil Read the rest of this entry »
Tags: Arbeitsschutz, Blog, Umweltschutz, Verbraucherschutz
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Posted by Torben on 22nd June 2009
Was ist das wichtigste an der Arbeit? Die Pausen. Früher bekam der Stift für solche Antworten noch einen hinter die Löffel. Und das, obwohl er acuh damals schon Recht hatte. Denn, entgegen der landläufigen Meinung, dass Pause das Gegenteil von Leistungsfähigkeit ist, spricht sich die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in ihrer Pressemitteilung
für eine gute Pausenkultur aus. Pausen erhalten den leistungsbereiten Mitarbeiter.
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Tags: Arbeitsschutz, Arbeitsunfälle, Arbeitszeit, Berufsgenossenschaft, BGW, Pausenlänge
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Posted by Torben on 16th June 2009

Copywright: Fragenus / PIXELIO
Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt. So liess ein Verteidigungsminster von sich hören, als deutsche Soldaten nach Afghanistan ausrückten. Das Afghanistan ein reiches Land ist – viele würde ungläubig den Kopf schütteln. Das in Afghanistan Kinder Fronarbeit leisten und im Bergwerk schuften – nun, dass würde man vielleicht eher glauben.
Aber Afghanistan hat Bodenschätze. Und, wie Spiegel-Online berichtet,tatsächlich nicht wenig. Annähernd 60 Millionen Tonnen Kupfererz liegen vergaben. Die zu fördern, dazu bedient man sich auch Kinder. Kinderarbeit im Bergwerk, für Bundesbürger eigentlich unvorstellbar – auch wenn sich hierzulande auch Fürsprecher für Kinderarbeit finden, solange es zur Arbeitssuche dient (Pressestimmen zu einem aktuellen Fall: hier, hier oder hier) oder einen Ausbildungsplatz möglich macht.
Sei es drum: verglichen mit den Zuständen in Afghanistan ist es wohl zweitrangig, ob ein 14-Jähriger in Deutschland auf einem maroden Gerüst rumturnt. Der afghanische Bergbauminister Ibrahim Adel sieht in der Erschließung der Bodenschätze die Chance einer Zeitenwende – in einem Land, in dem es bis heute keine Eisenbahn gibt und viele Straßen unbefestigt sind hat diese Ziel wohl wirklich Hand und Fuss. Derzeit sind laut Behördenshätzung etwa 5 Millionen Kinder betroffen – aber Ibrahim Adel verspricht, dass er sich dem Problem annehmen wird.
Bild via Fragenus / PIXELIO
Tags: Afghanistan, Bergbau, Bodenschätze, Jugendarbeitsschutzgesetz, Kinderarbeit, Kohleabbau, Spiegel-Online
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Posted by Torben on 8th June 2009
via EU Parlament
„Erstmals seit zehn Jahren ist (…) ein Gesetzesvorhaben der EU im Vermittlungsausschuss zwischen Europaparlament und Ministerrat gescheitert: die Novelle der EU-Arbeitszeitrichtlinie. Das Parlamentsplenum hatte sich im Dezember mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Wochenarbeitszeit EU-weit auf 48 Stunden zu begrenzen und Ausnahmeregeln für einzelne Länder mittelfristig abzuschaffen. Bereitschaftszeiten sollten nach dem Willen des Parlaments angerechnet werden.“
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Tags: Arbeitszeit, EU-Arbeitszeitrichtlinie, Eurpäische Union
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Posted by Torben on 23rd April 2009
“Memmen – Männer die Schutzausrüstung brauchen sind Memmen.” Solche Ansichten sind von gestern, wer heute etwas auf sich hält schützt sich soweit es eben geht. Wichtig ist dabei, vor allem stark beanspruchte und/ oder stark gefährdete Körperbereiche, wie z.B. Hände und Augen, vor unliebsamen Einflüssen zu schützen.
Da können die Kollegen reden wie sie wollen: wen man zupackt, zieht man Handschuhe an. Die schützen nicht nur vor Hautverätzungen, gegen Feuchtigkeit oder Schnittwunden, nein, auch gegen extreme Belastungen aufgrund von Wärme oder Bakterien helfen Schutzhandschuhe den Hände. Bei Arbeitsschutz.info findet sich u.a.a eine Anzahl an möglichen Materialien. Read the rest of this entry »
Tags: GS-Zeichen, Hautschutz, HVBG, ÖKO TEST, persönliche Schutzausrüstung, PSA, Verbraucherschutz
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Posted by Torben on 30th January 2009
Koordination ist wichtig – erst die Logistik hat so manch große Wunder der Menschheit möglich gemacht. Die Pyramiden, das Kolloseum oder ein (nicht gebauter) Transrapid in München. Wohl nicht als Ausgleich für die abgelehnte Hochgeschwindigkeitsverbindung vom Hauptbahnhof zum Flughafen hat seit dem 01.01.2009 Bayern den Vorsitz der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) inne, sondern um Fragen des Arbeitsmarktes, Arbeitsrechtes, den Themenfeldern Arbeitsschutz, Sozialrecht, Sozialversicherung, Rehabilitation und Integration von Menschen mit Behinderungen, die Integration von Migrantinnen und Migranten sowie um Themen der Europäischen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Zwei lange Sätze.
Doch was macht die ASMK eigentlich wirklich?
Zum Beispiel ein Grünbuch Territoriale Kohäsion (pdf) oder die Optimierung der Marktüberwachung im Bereich des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (pdf) oder oder Neues zur Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) (pdf). Das waren zumindest einige der Ergebnisse der ASMK 2008 (fühere: hier).
Letztes Jahr war Hamburgs Sozial- und Familiensenator Dietrich Wersich für den Vorsitz verantworlich. Seine persönlich Meinung zu Hamburgs Vorsitzperiode:
In großer Einigkeit haben wir eine Reihe von Initiativen auf den Weg gebracht, die dazu beitragen werden, die Lebensbedingungen insbesondere für Familien, Kinder und Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf weiter zu fördern.
Die frisch designierte Arbeitsministerin Christine Haderthauer nimmt also ein Steuer in die Hand das demnach in die richtige Richtung fährt. Aber in Zusammenhang mit Finanzkrise und notwendigen Milliardenzuschüssen für die Banken und Firmen wird ihr vielleicht bald schon ein Unwetter in die Quere kommen.
Tags: Arbeitsschutz, ASMK, Bayern, Gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie, sozialer Arbeitsschutz
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Posted by Torben on 7th November 2008
Alles Neue bringt der Mai… oder der November. Oder der Dezember. Egal in welchen Monat, die Europäische Union ist sich zu keiner Jahreszeit zu Schade, altes und neues aus der Schublade zu zaubern. Nachdenklich machen da vor allem die langen Wartezeiten.
2005: Nicht mehr als 48 Stunden
Vor knapp drei Jahren machte sich das Europäische Parlament stark gegen jegliche Abweichung von der durchschnittlichen 48 Stundenwoche. Gleichzeitig solle Bereitschaftsdienst grundsätzlich auch Arbeitszeit sein. Der Ministerrat war anderer Ansicht – und schickte damit den Entwurf zurück. Die Verabschiedung war blockiert.
2008: Nicht mehr als 48 Stunden Teil 2
Die Seite des Parlaments steht fest: mit “überwältigender Mehrheit” (Quelle) wurde die 1. Lesung 2005 nun bestätigt. Dennoch gibt es Verhandlungsspielraum zu den Ansichten des Ministerrates. So trifft das Argument der eingeschränkten Flexibilität bei einer 48 Stundenwoche in den Augen der Europa-Abgeordnete Karin Jöns nicht. Sie betont, dass bei durchschnittlich 48 Stunden durchaus auch mal längere Stundenpensen erlaubt seien. Die Opt-Outs sind dazu nicht nötig. Immerhin gibt es auch andere Arbeitszeitmodelle, die für Flexibilität sorgen. Darunter: Gleitzeit, 4-Tage Woche (bei gleicher Arbeitszeit), Telearbeitsplätze.
ALARM!
Nicht abwegig, dass die europäischen Arbeitgeberverbände das ganz anders sehen. Den deren Meinung nach ist das Gegenteil der Fall: Opt-outs würden die Flexibilität bieten, damit der Unternehmer gut planen können. Das bedeute mehr Gewinn und nicht zuletzt auch ein geringeres Unternehmensrisiko. Davon hätte dann auch der Arbeitgeber etwas. Überhaupt seien nicht wenige Arbeitnehmer bereit, mehr zu arbeiten um ihre Einnahmen zu erhöhen.
Die Früchte der Opt-outs schmecken allerdings nicht allen Arbeitnehmer. Im Vereinigten Königreich steht es Arbeitnehmer zum Beispiel frei, die Opt-out-Klausel anzunehmen. Praktischerweise wird die Frage vom Arbeitgeber im Zuge der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags gestellt. Ein Schelm wer böses denkt.
Und überhaupt…
Es ist doch nicht sicher, ob 60 Stundenwochen unbedingt einen positiven Arbeitsmarkeffekt haben. Wenn der gleiche Arbeitnehmer nun praktisch 2 Tage die Woche mehr arbeitet, ist doch einer von vier Arbeitnehmern übrig. Schließlich wird durch eine angehobene Arbeitszeit lediglich die Arbeit auf weniger Schultern verteilt. Zudem verhält sich der Markt doch so: steigt das Angebot, fällt der Preis. Also sind Lohnsenkungen die Folge.
Bildnachweis:
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Tags: Arbeitsschutz, Arbeitszeit, Europarecht, sozialer Arbeitsschutz
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